Wir von Transition haben nicht die Illusion, es zu schaffen, alle Kippen aufzulesen – wir haben aber den Traum, durch viele Aktionen immer mehr Leute zum Nach- und Umdenken zu bewegen.
Wir wollten schon seit Jahren einen – jetzt ist er da! Die Abstimmungssäule steht jetzt am EKU-Parkplatz. Wir möchten auf verschiedene Themen, die uns alle angehen, aufmerksam machen – nicht nur auf die Kippenproblematik.
Zusammen mit dem Verein „Unser liebenswertes Kulmbach", dem Oberbürgermeister Ingo Lehmann, Dagmar Keis-Lechner (Umweltbeirat, Grüne), Veronika Reis (Grüne) und einem großen Team wurde der Burgspielplatz hinter der Stadthalle kippenfrei gemacht.
Transition war zusammen mit Radio Plassenburg in der Grundschule Neuenmarkt-Wirsberg – zwei spannende Tage!
Die Grundschüler durften selbst als Tiere ihre Freunde auf der Wiese besuchen. Leider lag da gaaanz viel Müll. Nachdem viel darüber „geschimpft" wurde, schritten alle zur Tat und sammelten Müll rund um die Schule auf. Zum Schluss sangen und tanzten die „Mülldetektive" sogar noch.
Die 7. Klässler und ihr Klassenleiter Markus Gottwald hatten sich viele Tage vorher mit dem Thema Kippen/Vapes beschäftigt und vermittelten dieses Wissen den anderen Mitschülern – sogar mit einer Breakdance-Einlage.
Die 8. Klässler beschäftigten sich mit dem Thema „Jeans – vom Anfang bis zum Ende". Im Anschluss wurden Kippen aufgesammelt. Radio Plassenburg coachte die Schüler und führte Interviews durch.
Die 4. Klasse der Grundschule Ziegelhütten hat zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Mirjam Weigel an dem Projekt „Kippen, wie giftig seid ihr?" mit außerordentlichem Elan teilgenommen.
Nach dem Kippen-Auflesen wurden Kippengeister gebastelt. Das Ziel: Kippen sollen nicht mehr auf dem Boden landen. Sie werden an Hotspots aufgehängt und von Kindern betreut.
Die Schüler/innen besuchten auch die Hans-Edelmann-Schule und führten mit den Klassen M8a und M8b Interviews durch. An der Grundschule Ziegelhütten hängt der 1. Kippengeist.
Beim Wiesenfest 2024 präsentierten Schülerinnen stolz ihre „Werke" – man konnte merken, wie es in den Köpfen der Großen und Kleinen „arbeitete".
Wir haben den gefundenen Müll in durchsichtige Tüten gepackt, mit einem Karton (Aufschrift: „Aufgelesener Müll von Transition Kulmbach") versehen und an den Zaun gehängt.
Es ist noch geplant, einen Holzpflock mit Holztafel hinzustellen, um darauf hinzuweisen, dass es jetzt sauber ist und doch bitte so bleiben solle.
12. Juli 2025 – Karin und Anja unterwegs in Kulmbach
Innerhalb kürzester Zeit wurden ganz viele Kippen gefunden. Die Gespräche mit Passanten waren schön und aufmunternd.
Vor ein paar Jahren habe ich erlebt, wie ein Kettenraucher vor mir seine Kippe auf dem EKU-Parkplatz fallen ließ. Er meinte, er könne denen, die alles sauber machen, nicht die Arbeit wegnehmen.
— Karin Göppner, Transition Kulmbach
Wir glauben, dass es den Menschen oft an Informationen fehlt. Daher haben wir das Wichtigste zusammengetragen.
Das Leporello muss beidseitig gedruckt werden, dann kann man kleine Textstreifen schneiden und falten, so dass sie in Kippendöschen passen.
Wir haben unseren Planeten nur geliehen – die nachfolgenden Generationen haben auch ein Recht darauf.